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Einsatzeinheit

Das Deutsche Rote Kreuz wirkt zusammen mit anderen Hilfsorganisationen im Bevölkerungsschutz mit. Hierzu wurden so genannte Einsatzeinheiten aufgestellt.

Eine Einsatzeinheit muss aus mindestens 32 Helferinnen und Helfern bestehen. Um die Verfügbarkeit im Alarmfall zu erhöhen werden die Module mindestens zweifach in manchen Fällen auch dreifach besetzt.

Im Bedarfsfall können sich zwei Einsatzeinheiten zusammenschließen um einen Behandlungsplatz 25 (BHP25) aufzubauen und zu betreiben.

Die Einsatzeinheiten können auch in andere Kreise alarmiert werden.

 

Im Rems-Murr Kreis gibt es 4 Einsatzeinheiten (EE) in denen ca. 250 Helferinnen und Helfer zugeteilt sind. An der Rems die EE 1 und 2 sowie EE 3 im Welzheimer Wald und die EE 4 im Murrtal. Die jeweiligen Einheiten werden aus verschiedenen Bereitschaften gestellt. Die Einsatzeinheit 1 setzt sich aus Waiblingen, Weinstadt, Winnenden und Kernen zusammen.

Die Module können im Bedarfsfall auch einzeln alarmiert werden.

Eine Einsatzeinheit besteht aus folgenden Modulen:

  • Modul "Führung"
  • Modul "Erstversorgung"
  • Modul "Transport"
  • Modul "Betreuung und Logistik"
  • Modul "Technik und Sicherheit"

Das DRK Weinstadt wirkt in der Einsatzeinheit 1 des Rems Murr Kreises in 4 Modulen mit. Als Einsatzfahrzeuge werden für das Modul "Transport" der Krankentransportwagen 4 Tragen (KTW 4) und für das Modul "Technik und Sicherheit" der Kombi Technik und Sicherheit (Kombi TuS) vorgehalten. Diese Fahrzeuge sind Bundes- bzw. Landeseigentum und für den Katastrophenschutz bereitgestellt. Für die Module "Führung" und "Erstversorgung" stellt das DRK Waiblingen die Fahrzeuge.

Modul "Führung"

Mindeststärke: 3/2/1/6

  • 1 Arzt 
  • 2 Zugführer 
  • 2 Gruppenführer 
  • 1 Fahrer

Mindestausstattung:

  • Kombi

Optimale Stärke: 4/2/1/7

  • 1 Arzt 
  • 1 Verbandführer 
  • 2 Zugführer 
  • 2 Gruppenführer 
  • 1 Fahrer

Optimale Ausstattung:

  • ELW+Kombi

Aufgaben:

  • Sicherstellung der Kommunikation 
  • Unterstützung des medizinischen und organisatorischen Leiters 
  • Unterstützung bei der Erstellung der Patientendokumentation, sowie der Einsatzdokumentation 
  • Unterstützung beim Betrieb von Personenauskunftssystemen
Modul "Führung"

Modul "Erstversorgung"

Mindeststärke: 1/8/9

  • 1 Gruppenführer 
  • 8 Helfer

Optimale Stärke: 1/2/6/9

  • 1 Arzt 
  • 2 Gruppenführer 
  • 6 Helfer

Mindestausstattung:

  • AW Land + Kombi oder GW E + Kombi 

Optimale Ausstattung:

  • AW Land + 2 Kombi oder GW E + 2 Kombi

ES: min. 0/1/8/9

Aufgaben:

  • Versorgung von mind. 10 Patienten 
  • Einrichtung von Strukturen zurPatientenbehandlung in der Patientenablage 
  • Registrierung und Dokumentation
Modul "Erstversorgung"

Modul "Transport"

Mindeststärke: 0/4/4

  • 4 Helfer 

Optimale Stärke: 0/6/6

  • 6 Helfer 

Mindestausstattung:

  • 2 KTW oder GRTW 

Optimale Ausstattung:

  • 3 KTW

Aufgaben:

  • Transport von mind. 4 Patienten liegend zu transportieren
  • verbringt Patienten vom Einsatzort in die jeweils zugewiesenen Kliniken
  • transportiert betroffene zum vorgegebenen Zielort
  • stellt die medizinische Betreuung auf der Fahrt sicher
  • ist in der Lage eine größere Anzahl von Betroffenen zu transportieren
  • ist in der Lage einen Rettungsmittelhalteplatz zu betreiben
Modul "Transport"

Modul "Betreuung und Logistik"

Mindeststärke: 1/8/9

  • 1 Gruppenführer 
  • 8 Helfer 

Optimale Stärke: 1/8/9

  • 1 Gruppenführer 
  • 8 Helfer 

Mindestausstattung:

  • LKW + MTW / EGF

Optimale Ausstattung:

  • LKW + MTW / EGF + Feldküche

Aufgaben:

  • Versorgung und Betreuung von 100 Personen (gesamte Einheit 500) mit lebensnotwendigen Versorgungsgütern 
  • Verpflegung und vorübergehende Unterbringung 
  • Sicherung der sozialen Belange 
  • Logistische Unterstützung der anderen Leistungsmodule
Modul "Betreuung und Logistik"

Modul "Technik und Sicherheit"

Mindeststärke: 1/3/4

  • 1 Gruppenführer 
  • 3 Helfer 

Optimale Stärke: 1/3/4

  • 1 Gruppenführer 
  • 3 Helfer 

Mindestausstattung:

  • Fahrzeug TuS 

Optimale Ausstattung:

  • Fahrzeug TuS

Aufgaben:

  • Technische Absicherung 
  • Verrichten handwerklich- technischer (z.B. Unterstützung beim Zeltaufbau) 
  • Errichtung und Betrieb von technischem Gerät 
  • Mitwirkung bei Logistikaufgaben der anderen Leistungsmodule 
  • Fachberatung der anderen Leistungsmodule
Modul "Technik und Sicherheit"

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